Akrópolis
| Öffnungszeiten | täglich 8:00-19:00 Uhr (im Winter 8:30-17:00 Uhr) |
Die Akropolis ist nicht nur Wahrzeichen von Athen, sondern gleichzeitig das wohl bekannteste Monument der griechischen Antike und gehört zum Pflichtprogramm für jeden Touristen. Der beschwerliche Aufstieg wird mit einem grandiosen Blick über die athenische Ebene belohnt. 156 Meter über dem Meeresspiegel thront die berühmte Ruine über Athen. Geschichte
Im 6. Jahrhundert v. Chr. entstand hier der erste Tempel, der der Göttin Athena geweiht war. 546 v. Chr. wurde der hölzerne Athena-Tempel von Peisistratos und seinen Söhnen Hipparch und Hippias niedergerissen und durch einen steinernen Tempel ersetzt. Während dieser Zeit entstand auch das erste Eingangstor zur Akrópolis. Diese Bauten wurden jedoch von den Persern während der Seeschlacht von Sálamis vernichtet, so dass die Akrópolis nur noch einem Ruinenfeld glich. 450 v. Chr. entschloss das Volk von Athen die heutigen Touristenattraktionen zu errichten: das Parthenon, den Nike-Tempel, Propyläen und Erechtheion. Heute zählt die Akrópolis zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Parthenon
Die Touristenattraktion und der größte und imposanteste Bau auf der Akrópolis ist das Parthenon, das zwischen 447 und 432 v. Chr. erbaut wurde. Der Tempel ist der Stadtgöttin Athena geweiht und gilt oft auch als Synomym für die Akropolis. Inmitten des Tempels, der eigentlich nie ein richtiger Tempel war, befand sich bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. die 12 Meter hohe Athena-Statue aus Gold und Elfenbein. Die Wirkung des Parthenons wird durch eine einzigartige Harmonie der Proportionen erreicht. Die Raffinesse des Tempels liegt in der Kurvatur: alle waagerechten Linien sind ganz leicht gekrümmt. Architektonisch gesehen ist das Parthenon ein absolute Meisterleistung.
Erechtheion
Das Erechtheion wurde 421 bis 406 v. Chr. erbaut. Der Tempel diente der Verehrung von Poseidon, Hephaistos, Polias und vielen anderen Gottheiten. Der Bau ist völlig unsymmetrisch, verwinkelt und sein Erscheinungsbild sieht von jeder Seite anders aus. Bemerkenswert ist die Korenhalle, deren Dach von sechs Mädchenstandbildern, den Karyatiden, getragen wird.
Nike-Tempel
Der Nike-Tempel hebt sich schon äußerlich von den anderen monumentalen Bauten ab. Er wirkt neben den Großbauten ziemlich winzig. In dem Tempel wurde die Göttin Nike verehrt. Der Nike-Tempel wurde so wie er heute sichtbar ist in den zwanziger Jahren des 5. Jahrhunderts v. Chr. erbaut. Ursprünglich wurde er jedoch schon 427 v. Chr. der Göttin Nike geweiht.
Propyläen
Die Säulen der Propyläen bilden einen monumentalen Eingang zu dem Tempelsberg. Gebaut wurden sie zwischen 437 und 432 v. Chr. unter der Leitung des Architekten Mnesikles.
Einen Eingangsbereich wie diesen gab es zuvor in Hellas noch nicht. Besucher wurden mit einer Reihe von sechs dorischen Säulen empfangen. Dazu befand sich im rechten Winkel eine Doppelreihe von jeweils drei ionischen Säulen. Durch diese hindurch gelangte man in eine Halle, deren Abschluss aus weiteren sechs dorischen Säulen bestand und durch die man das das Heiligtum erreichte.
Einen Eingangsbereich wie diesen gab es zuvor in Hellas noch nicht. Besucher wurden mit einer Reihe von sechs dorischen Säulen empfangen. Dazu befand sich im rechten Winkel eine Doppelreihe von jeweils drei ionischen Säulen. Durch diese hindurch gelangte man in eine Halle, deren Abschluss aus weiteren sechs dorischen Säulen bestand und durch die man das das Heiligtum erreichte.
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